Nachhaltige Nahrungsmittelversorgung

Verbesserung der Lebensbedingungen für SchülerInnen und Bauern

 

Projektnummer: 3028 (Entwicklungshilfeklub)

Projektstatus: laufend

 

Bildung hilft beim Überleben - aber mit leerem Bauch kann man nicht lernen

 

Die neue Schulküche mit Solarkochern und der 2014 errichtete Brunnen bilden die Grundlage, um jedem der über 800 Schulkinder eine Mahlzeit pro Tag anzubieten. Dazu werden von lokalen Bauern in Kariyangwe auf Basis „Vertragsanbau“ Nahrungsmittel erworben und von Eltern der Schulkinder verkocht. Zusätzliches Gemüse für die Mahlzeiten stammt aus dem Schulgarten, den die Kinder gemeinsam mit dem Lehrpersonal bewirtschaften. Positive Effekte der Mahlzeit sind u.a. eine Stärkung des Gesundheitszustands der Schulkinder und die Zunahme der Häufigkeit/Regelmäßigkeit des Schulbesuchs.

 

Bisher hatten die lokalen Bauern keinen Anreiz, mehr als für den Eigenanbau zu produzieren, da Absatzmärkte entweder gar nicht vorhanden oder zu weit entfernt waren: Diese Marktrolle wird die Schule einnehmen. Viele Kinder von zukünftig liefernden Bauern oder Pflüge-, Pflanz- oder ErntehelferInnen besuchen die Kariyangwe Mission Primary School; daher profitieren diese ebenso von höheren Einkommen ihrer Eltern.

 

Ein erster Workshop zur Ausarbeitung eines Versorgungsplans mit lokalen Bauern, Schulangehörigen, Vertretern des Jugend- Agrar- und Frauenministeriums und PFAU-Mitgliedern fand Ende Oktober 2016 statt. Neben dem hohen Zuspruch, den die Projektidee fand, konnten bereits detaillierte Rahmenbedingungen wie die Aufteilung der Versorgung zwischen unterschiedlichen Anbautypen ausgearbeitet werden. Inzwischen wurden weitere Workshops abgehalten und mit Anfang Mai 2017 konnte mit der Nahrungsmittelausgabe an der Schule begonnen werden.

 

Ziel ist es, weiterhin allen 830 Kindern der Kariyangwe Mission Primary School eine ausgewogene tägliche Mahlzeit an Schultagen zu ermöglichen.

 

Mit nur € 30,- pro Schuljahr bekommt ein Schulkind der Kariyangwe Primary School täglich eine ausgewogene Schulmahlzeit.

Dieses Projekt wird mit freundlicher Unterstützung von greenfinity foundation und Entwicklungshilfeklub durchgeführt.

 

greenfinity foundation

Entwicklungshilfeklub


Wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, können Sie jetzt über den Entwicklungshilfeklub spenden. Diese Spende ist dann auch steuerlich absetzbar! Die Spende ergeht aber zu 100% an PFAU.

 

Entwicklungshilfeklub, Projektnummer 3028

 

Konto: Erste Bank

IBAN: AT952011131005405150

BIC: GIBAATWWXXX

 

Wichtig: Projektnummer 3028 und ihre Kontaktdaten angeben!

 

Unser Projekt befindet sich nicht auf der Website vom eh-klub, da es sich um ein "Durchläuferprojekt" handelt. Der eh-klub macht für das Projekt keine Werbung sondern stellt nur die Projektnummer für die steuerliche Absetzbarkeit zur Verfügung . Die Wirtschaftsprüfung erfolgt über den eh-klub.

 


Das Projekt in 5 Minuten...


Bewässerungsfelder, Fischteiche und Lungwala Stausee


"Trockenlandbauern"


Workshop 1 - wie alles begann

Workshop 2 - Projektstart

Workshop 3 - Auswahl der Bauern

Workshop 4 - Vertragsabwicklung

Workshop 5 - Gemüseanbau

Verteilung Gemüsesamen

Erste Ernte 2017 - Trockenlandbauern

Gemüseernte

Ankauf von Getreide und Bohnen

Essensausgabe

Lagerung und Kochen

Lagerung und Zubereitung


Wieder eine tägliche Mahlzeit - Covid-19

Als Simbabwes Regierung nach ersten positiven Corona-Fällen im März 2020 alle Schulen im Land schließen ließ, mussten wir auch unser Nahrungsmittelprojekt in Kariyangwe vorläufig einstellen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Ursprünglich hätte die Schließung nur 21 Tage dauern sollen, doch da die Zahl der Neuinfektionen in Simbabwe seither stetig zugenommen hat, war mehr als fünf Monate später keine Wiedereröffnung der Schulen in Sicht. Die Ernährungssituation der Kinder zuhause sah aufgrund schlechter Ernten im vergangenen Frühjahr und einer anhaltenden Wirtschaftskrise schlecht aus, weshalb wir von PFAU gemeinsam mit den Lehrern in Kariyangwe beschlossen hatten, die bereits gekauften Nahrungsmittel an die Familien der Schulkinder zu verteilen. Natürlich achteten wir bei der Nahrungsmittelausgabe penibel auf die Einhaltung von Hygienemaßnahmen und Mindestabstand.